19. Juni 2025

Tonhalle Wil

Die Solistinnen

W. A. Mozart

Ouvertüre Le Nozze di Figaro (KV 492)

W. A. Mozart

Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2, D-Dur (KV 314)

1. Satz: Allegro aperto

W. A. Mozart

Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur (KV 622)

2. Satz: Adagio

J. Haydn

Sinfonia concertante B-Dur (HOB I: 105)

1. Satz: Allegro

W. A. Mozart

Sinfonie Nr. 40 g-moll (KV 550)

Molto Allegro – Andante – Menuetto – Allegro assai

Geschätztes Publikum!

Das Orchester Musikfreunde St.Gallen lädt zu einem besonderen Konzerterlebnis der Wiener Klassik – interpretiert von sechs herausragenden Solistinnen aus den eigenen Reihen. Die Verbindung virtuoser Solokonzerte und sinfonischer Pracht auf höchstem Niveau.

Dieses Konzertprogramm vereint zwei der bedeutendsten Komponisten der Wiener Klassik: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) und Joseph Haydn (1732–1809). Beide prägten die Musik ihrer Zeit entscheidend und schufen Werke von zeitloser Schönheit und struktureller Erhabenheit. Während Mozart für seine geniale Melodik und dramatische Ausdruckskraft bekannt ist, besticht Haydn durch seinen Erfindungsreichtum und humorvoll-eleganten Stil.

Die energiegeladene Ouvertüre zu Le nozze di Figaro eröffnet den Abend. Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts war eine Zeit des Umbruchs: Das aristokratische Musikpatronat begann sich zu lockern, und das Bürgertum entdeckte das Konzert als öffentliches Ereignis. Mozart schrieb seine „Figaro“-Ouvertüre 1786 für eine Oper, die wegen ihrer gesellschaftskritischen Töne zunächst Skandale auslöste, heute aber zu seinen beliebtesten Bühnenwerken zählt. Danach hören wir den bezaubernden und virtuosen 1. Satz des Flötenkonzerts in D-Dur (KV 314) und den lyrischen 2. Satz des Klarinettenkonzerts (KV 622). Beide Werke wurden für hochtalentierte Solisten komponiert und zeigen, wie er die technischen Möglichkeiten der Instrumente voll ausschöpfte.

Haydns Sinfonia Concertante in B-Dur (1. Satz) lässt gleich vier Soloinstrumente (Violine, Cello, Oboe, Fagott) im Dialog mit dem Orchester glänzen. Das Werk wurde 1792 komponiert, während seiner erfolgreichen England-Reisen, wo das Publikum virtuose Solisten liebte. Das Werk verbindet sinfonische Struktur mit solistischem Glanz.
Mozarts 40. Sinfonie (1788) entstand in einer schwierigen Lebensphase – dennoch, oder gerade deshalb, ist sie eines seiner persönlichsten Werke. Die ungewöhnliche Wahl der Tonart g-Moll verleiht ihr eine düstere, leidenschaftliche Note, die bereits die Epoche der Romantik antizipiert.

Ein Fest für alle Sinne – die Musikfreunde St.Gallen zeigen, was in ihnen steckt!

Mit musikalischen Grüssen

Ihr Robert Bokor

Querflöte

Nadine Hörler

Nadine Hörler

Seit ihrer Kindheit ist die 1987 in Uzwil geborene Flötistin Nadine Hörler von dem Klang der Flöte fasziniert. Zunächst erlernte sie das Spiel der Blockflöte, bevor sie im Alter von 10 Jahren zur Querflöte wechselte. Nach dem Abschluss der Matura an der Kantonsschule am Burggraben St.Gallen, studierte sie Querflöte und Piccolo in der Klasse von Matthias Ziegler. An der Zürcher Hochschule der Künste schloss sie ihr Studium mit dem Master of Performance Schwerpunkt Konzert sehr erfolgreich ab. Wichtige Impulse erhielt Nadine Hörler von renommierten Flötistinnen wie Sabine Poyé Morel und Haika Lübcke (beide Tonhalle Orchester Zürich) sowie Marianne Stucki u.a. Sie tritt regelmässig in verschiedenen Formationen auf. Seit vielen Jahren unterrichtet Nadine Hörler mit grossem Engagement Querflöte und Blockflöte an der Musikschule Thurland und spielt seit über 15 Jahren im Orchester Musikfreunde St.Gallen.

Klarinette

Regina Kesic

Regina Kesic

Regina Kesic wurde 1987 in St.Gallen geboren und begann im Alter von 11 Jahren mit dem Klarinettenunterricht bei Ignazio Pisana. Seither begleitet sie die Freude an der Musik durch verschiedene Projekte, unter anderem bei der Camerata Salonistica oder dem Appenzeller Kammerorchester. Seit 2011 ist sie Mitglied im Orchester Musikfreunde St.Gallen.

Oboe

Evelyn Kläusler

Evelyn Kläusler

Mit 11 begann Evelyn Kläusler Oboe zu spielen. Seitdem begleitet sie dieses außergewöhnliche Instrument durch ihr Leben. Als Laienmusikerin findet sie immer wieder neue Wege, diese Begeisterung auszuleben. Musik bedeutet für Evelyn Kläusler nicht nur Klang, sondern auch Teamgeist und Ausdruck: Ob als Solistin oder in Begleitung, sie genieße es, in unterschiedlichen Rollen ihr musikalischen Erfahrungen zu erweitern. Neben ihrer musikalischen Leidenschaft arbeite sie als Leiterin Lohnadministration. Beruf und Musik ergänzen sich wunderbar: Während die Musik Kreativität und Ausdrucksvermögen fördert, bietet der Arbeitsalltag Struktur und Beständigkeit.

Fagott

Nidia Hürlimann

Nidia Hürlimann

Nidia Valentina Hürlimann Herrera wurde 2001 in Cartagena de Indias, Kolumbien, geboren. Die ersten sechs Jahre ihres Lebens verbrachte sie dort, bevor sie mit ihrer Familie in die Schweiz zog, zunächst in den Kanton Zug und später nach Wattwil. Heute lebt sie in St.Gallen und steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Ihre musikalische Laufbahn begann im Alter von neun Jahren mit dem Fagottspiel, welches sie nun seit fast 15 Jahren ausübt.
Ihren Fagottunterricht erhielt sie hauptsächlich an der Musikschule Toggenburg und der Kantonsschule Wattwil bei Franziska Weibel. Die Matura schloss sie mit dem
Schwerpunktfach Musik ab. Während ihrer Schulzeit sammelte sie wertvolle Erfahr-ungen in verschiedenen Ensembles und Orchestern, darunter das Jugendorchester ilmosaico der Kantonsschule Wattwil und das Jugendsinfonieorchester St.Gallen sowie das Orchester Meilen.

Violine

Pascale Krayenbühl

Pascale Krayenbühl

In St.Gallen aufgewachsen, studierte Pascale Krayenbühl Violine in der Klasse von Robert Bokor. Ihre weitere Ausbildung führte die junge Geigerin nach Lausanne und Neuchâtel. Seit vielen Jahre richtet Pascale Krayenbühl ihre Aufmerksamkeit auf das Unterrichten. Dabei ist ihr die künstlerische Arbeit, das Orchesterspiel und die Kammermusik, ein grosses Anliegen. Pascale Krayenbühl spielte zahlreichen Orchestern so u.a. im Thurgauer Kammerorchester, der DomMusik St.Gallen. Seit 2019 musiziert sie als Konzertmeisterin im Orchester Musikfreunde St.Gallen.

Violoncello

Maria Schweizer

Maria Schweizer

Maria Schweizer ist in Lissabon aufgewachsen und hat dort Violoncello, Gesang und Ballett studiert. Nach dem Studium war sie im Nationalen Rundfunkorchester und im Gulbenkian Orchester in Lissabon tätig sowie im Sinfonieorchester St.Gallen. Heute spielt sie beim Sinfonieorchester Liechtenstein, Concentus Rivensis in Walenstadt, Orchester der Musikfreunde St.Gallen, Camerata Salonistica mit. Zudem musiziert Maria Schweizer in verschiedenen Kammermusikensembles.